Archiv für die Kategorie ‘Termine’

CORONA-Virus – aktuelle Infos

Jan ’21
17
00:00

Informationen zur Situation im Main-Taunus-Kreis werden vom Gesundheitsamt zeitnah aktualisiert aktuelle Infos und Fallzahlen

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) bewertet die eingehenden Informationen täglich und entscheidet, ob weitere Maßnahmen getroffen werden müssen. Regelmäßig aktualisierte Informationen zum aktuellen Stand und Schutzmaßnahmen gibt es auf der Internetseite des HMSI Hinweise zum Virus

Infos finden Sie auch auf der Website Infektionsschutz von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Als potentiell an dem neuen Virus erkrankt gelten aktuell Personen, die vor kurzem in einem Risikogebiet waren und Symptome zeigen oder direkten Kontakt mit einer positiv getesteten an COVID-19 erkrankten Person hatten und ebenfalls Symptome zeigen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) empfiehlt als Schutzmaßnahme gegen Ansteckung weiterhin Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene

  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände gründlich mit Wasser und Seife
  • Wenn Sie husten oder niesen müssen, drehen Sie sich von anderen Personen weg.
  • Wenn Sie kein Taschentuch zur Hand haben, husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge und nicht in die Hand.
  • Verwenden Sie Papiertaschentücher und benutzen Sie diese nur einmal
  • Bei Erkältungskrankheiten sollte man Abstand zu anderen Menschen halten.

Diese Hinweise sind allgemein gültig und sollten unabhängig von der derzeitigen Situation zu jeder Zeit beachtet werden.

 

 

CORONA-Virus – in eigener Sache

Jan ’21
17
00:00

Aufgrund der aktuellen Situation und der behördlichen Vorgaben bin auch ich leider erneut gehalten meine Kursangebote bis zunächst Ende November 2020 einzustellen.

Dies ist aber keine Ausrede sich nun gar nicht mehr zu bewegen – ganz im Gegenteil! Es gibt zuhauf Mitmach-Angebote im Netz und auch wir vom Sportkreis Maintaunus haben einiges zusammen gestellt.

Los geht’s und viel Spaß damit!

Mitmachangebote

Es besteht natürlich auch weiterhin die Möglichkeit zum Einzeltraining oder zur Unterstützung, um dem ein oder anderen Corona-Pfündchen in Form eines ErnährungsCoachings den Kampf anzusagen.

Meldet Euch bei Interesse bitte einfach bei mir unter info@spass-an-bewegung.de oder mobil unter 0174 406 72 45.

Noch ein kleiner Appell – das Gebot der Stunde sollte ab sofort CAHLA heißen:

Quelle: rundblick-niedersachsen.de

Ich weiß, dass die Corona-Warn-App nicht überall auf Begeisterung stößt. Sie ist jedoch in meinen Augen durchaus ein sinnvolles Instrumetarium. Dies umso mehr, als dass die neueste Fassung nun auch in den meisten eupäischen Länder nutzbar sein wird.

Jedoch ist auch die beste App nur so gut, wie sie gepflegt wird. Will heißen, falls jemand positiv getestet wird, bitte auch die Informationen via App weiter-geben. Nähere Infos (auch zum Installieren der App) findet Ihr unter RKI .

Passt weiterhin gut auf Euch auf und bleibt gesund!

Claudia Michels


 

 

 

Herzmuskelentzündung – das „erkältete“ Herz

Jan ’21
18
00:00

Wer unter einer Erkältung oder Darmgrippe leidet, sollte sich körperlich schonen. Denn viele Krankheitserreger können aufs Herz gehen. Dann droht eine Herzmuskel-entzündung.

Das ist nur ein harmloser Schnupfen! So denken viele erkältete Menschen. Sie sehen keinen Anlass, im Alltag kürzer zu treten. Vorsicht: Wer sich krank oder noch geschwächt von einer vorangegangenen Infektion körperlich belastet, riskiert eine Herzmuskelent-zündung.

Mediziner bezeichnen die Krankheit als Myokarditis. Zum Glück heilt sie oftmals ohne Folgen aus, doch kann sie ebenso lebensgefährlich werden. Beispielsweise dann, wenn es durch die Entzündung zu Herzrhythmusstörungen oder einer akuten Pumpschwäche des Herzens kommt.

Herzmuskelentzündung: Viren sind die Übeltäter

Sehr oft lösen Virusinfektionen Herzmuskel-entzündungen aus. Sie treten im Zusammenhang mit einer Erkältung, einer Magen-Darm-Infektion oder einer echten Grippe (Influenza) auf. Andere Infekte leisten einer Myokarditis ebenso Vorschub. Steckt der Körper voller Viren, verbreiten sich die Erreger unter Umständen bis zum Herzen. Theoretisch kann das jedem passieren.

Von Betroffenen wird eine Herzmuskelentzündung oft nicht bemerkt, denn sie verursacht kaum Beschwerden. Doch Vorsicht: Bei einer Myokarditis wird körperliche Belastung zum Gift fürs Herz. „Im schlimmsten Fall droht der plötzliche Herztod, aber auch eine massive Herzschwäche kann die Folge sein“, warnt die Deutsche Herzstiftung.

Kein Körpereinsatz, kein Sport!

Um dies zu verhindern, gilt der Grundsatz: Bei jeder Infektionskrankheit sind körperliche Belastungen und Sport tabu! Und das so lange, bis alle Begleitsymptome – wie etwa Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit und Fieber – abgeklungen sind und Sie sich fit fühlen. Nach fieberhaften Infekten sind Betroffene am besten mindestens drei bis fünf Tage fieberfrei, ehe sie langsam wieder mit körperlichen Aktivitäten beginnen.

Als problematisch gilt eine Herzmuskelentzündung ebenso, weil die Beschwerden eher unspezifisch sind. Sie unterscheiden sich kaum von denen einer banalen Erkältung. Das ist der Grund, warum die Myokarditis oft unentdeckt bleibt. Es gibt darüber hinaus keine verlässlichen Zahlen über ihre Häufigkeit.

Beschwerden wie Abgeschlagenheit, Luftnot oder Herzrasen weisen jedoch unter Umständen auf eine Entzündung des Herzmuskels hin. Vor allem dann, wenn sie im Rahmen einer akuten Virusinfektion auftreten oder im Anschluss daran. Für Klarheit sorgt ein rascher Arztbesuch.

Ruhe ist die beste Medizin

Durch eine Erhebung der Krankengeschichte, eine Blutuntersuchung und weitere diagnostische Verfahren wie Herz-Ultraschall und EKG kann der Mediziner einer Myokarditis auf die Spur kommen. Steht die Diagnose fest, muss sich der Erkrankte schonen und so lange im Bett bleiben, bis die Beschwerden verschwunden sind.

Wie lange, hängt von der Schwere der Herzmuskelentzündung ab. Eventuell wird der Arzt Arzneimittel verordnen, beispielsweise entzündungshemmende Medikamente gegen einen begleitenden Herzbeutelerguss und zur Linderung von Brustschmerzen. Besteht neben der Myokarditis eine Herzschwäche, verordnet er dazu ACE-Hemmer und Betablocker.

„Patienten mit einer Myokarditis sollten sich auf alle Fälle ein Vierteljahr konsequent schonen: viel Ruhe, keine körperliche Belastung, keinerlei Sport oder Ausdauertraining, wenn möglich Fahrstuhl statt Treppe“, rät die Deutsche Herzstiftung. „Sport ist erst wieder nach einer Karenzzeit von drei Monaten ab dem Zeitpunkt möglich, zu dem sich die Herzfunktion komplett erholt hat.“

Quelle: ratgebergesund.de

Check-up : Neuerungen

Jan ’21
20
00:00

Im Alter zwischen 18 und 35 Jahren kann einmalig eine Gesundheitsuntersuchung in Anspruch genommen werden, ab einem Alter von 35 Jahren dann nur noch alle drei statt bislang alle zwei Jahre.

Neuerungen in der Praxis

Umfang: Zum Check-up gehören weiterhin neben der Anamnese eine körperliche Untersuchung, das Messen des Blutdrucks, eine Untersuchung des Urins sowie die Bestimmung der Blutzucker- und Cholesterinwerte. Zusätzlich wird künftig ein vollständiges Lipidprofil erstellt – bestehend aus Gesamtcholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin sowie Triglyceriden.

Erhebung von Risiken: Mittels Risk-Charts sollen kardiovaskuläre Risiken systematisch erfasst werden, wenn dies aus ärztlicher Sicht angezeigt ist. Je nach Ergebnis erfolgt im Anschluss eine Beratung, wie das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung minimiert werden kann.

Auch Risikofaktoren für onkologische Erkrankungen sollen erhoben werden; insbesondere geht es hierbei um eine gegebenenfalls bestehende familiäre Belastung.

Arzt als Motivator: Ergänzt wurde zudem die Vorgabe, dass der Impfstatus zu überprüfen ist. Je nach Impfstatus soll der Arzt gezielt zur Nachimpfung motivieren.

Zudem sollen Versicherten, die eine familiäre Belastung insbesondere mit Brustkrebs, Darmkrebs und Hautkrebs haben, über das möglicherweise erhöhte Erkrankungsrisiko aufgeklärt und auf das Angebot bestehender Krebsfrüherkennungs-untersuchungen aufmerksam gemacht werden.

Auf diese soll künftig auch auf anderen Wegen verstärkt hingewiesen werden. So sollen gesetzlich Versicherte ab Juli 2019 regelmäßig ab dem 50. Lebensjahr schriftlich zur Früherkennungs-untersuchung auf Darmkrebs eingeladen werden und eine einheitliche Versicherteninformation erhalten.

Wie bisher können immunologische Test auf okkultes Blut im Stuhl (iFOBT) und Koloskopien in Anspruch genommen werden. Da Männer im Vergleich zu Frauen ein höheres Darmkrebs-Risiko haben, wird eine Darmspiegelung Männern künftig bereits ab 50 Jahren angeboten und nicht wie bisher ab 55. Jährlich Anspruch auf den Stuhltest sollen Frauen und Männer im Alter von 50 bis 54 Jahren haben.

Die Versicherten haben zudem insgesamt Anspruch auf zwei Darmspiegelungen, Frauen wie bisher ab 55. Zwischen diesen Koloskopien müssen mindestens zehn Jahre liegen. Wird das Angebot erst ab 65 Jahren wahrgenommen, hat man nur Anspruch auf eine Spiegelung.

Entscheiden sich Versicherte gegen eine Darmspiegelung, haben sie ab 55 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf einen Test auf Blut im Stuhl. Bei auffälligen Stuhltests können sie zur Abklärung zusätzlich eine Spiegelung machen lassen.

Nach der ersten Einladung zur Früherkennung sollen die Versicherten erneut mit 55, 60 und 65 Jahren die entsprechende Post von ihrer jeweiligen Krankenkasse bekommen. Mit im Briefumschlag soll ausführliches Info-Material liegen.

Quelle: hausarzt.digital

FAST – Schlaganfall, jede Minute zählt

Jan ’21
25
00:00

Mittlerweile zählt der Schlaganfall zu den dritthäufigsten Todesursachen und ist die häufigste Ursache für dauerhafte, körperliche Beeinträchtigungen im Erwachsenenalter.

Für den Ausgang bzw. das Maß der Zellschädigungen, sind die ersten Minuten nach einem Schlaganfall entscheidend. Damit eine gezielte Versorgung eingeleitet werden kann, muss der Schlaganfall erkannt werden. Aber gerade für Laien kann dies schwierig sein, da die Symptome nicht ganz eindeutig und vorübergehend auftreten können.

Doch Spezialisten haben einen einfachen Test, den FAST-Test, entwickelt, mit dessen Hilfe sich die meisten Schlaganfälle innerhalb weniger Sekunden wie folgt feststellen lassen:

Denken Sie an das englische Wort für schnell: FAST

F-A-S-T steht außerdem für:

Face (Gesicht),
Arms (Arme),
Speech (Sprache) und
Time (Zeit)

  1. Face: Bitten Sie die Person zu lächeln.
    Ist das Gesicht einseitig verzogen? Das deutet auf eine Halbseitenlähmung hin.
  2. Arms: Bitten Sie die Person, die Arme nach vorn zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen. Bei einer Lähmung können nicht beide Arme gehoben werden; sie sinken oder drehen sich.
  3. Speech: Lassen Sie die Person einen einfachen Satz wie „Ich benötige keine Hilfe!“ nach-sprechen.
    Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt das Gesprochene verwischt, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor.
  4. Time: Wählen Sie unverzüglich den Notruf 112. Weisen Sie auf die vorliegenden Symptome hin und äußern Sie deutlich: „Verdacht auf einen Schlaganfall“. Denn nur im Krankenhaus kann ein Schlaganfall und die Ursache ermittelt und die richtige Therapie eingeleitet werden!

Diese vier Punkte sollten Sie außerdem beachten:

  • Geben Sie dem Betroffenen nichts zu essen oder zu trinken. Der Schluckreflex kann gestört sein – es droht Erstickungsgefahr!
  • Entfernen oder öffnen Sie einengende Kleidungsstücke.
  • Achten Sie auf freie Atemwege, entfernen Sie ggf. Zahnprothesen.
  • Teilen Sie dem Notarzt die Symptome und den Zeitpunkt des Auftretens mit.

Quelle: Mayo Foundation for Medical Education and Research (USA)